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Back to the roots

Photocredits: Dennis Bartels
Photocredits: Dennis Bartels
Photocredits: Marcel Hartmann
Photocredits: Marcel Hartmann

Am 16 und 17 Mai war ich in Kerpen bei der niederländischen Kartserie Chrono zu Gast.

Nachdem wir von der Veranstalterin eine Einladung bekommen hatten, beschlossen mein Vater und ich nochmal wieder ein Kartrennen zu fahren.

Wir bereiteten mein Schaltkart vor und trainierten noch mal etwas in Kerpen. Da ich zuletzt im Januar Kart gefahren bin, musste ich mich wieder an die Bewegungsabläufe gewöhnen. Umso mehr ich gefahren war, umso flüssiger wurden die Abläufe. Am Samstag Nachmittag stand dann das Qualifying an. Zuvor hatten wir schon bemerkt, dass es schwierig sein wird, nach solanger Zeit ohne Rennen fahren, im vorderen Bereich des Feldes zu sein. Dazukommend war das Fahrerniveau noch sehr hoch. Mit 0.852 Sekunden Rückstand auf den ersten Platz reichte es nur für den 24 Startplatz. Am Sonntag wurde es nun ernst, die drei Rennen standen auf dem Tagesplan. Das erste Rennen endete leider schon nach nicht mal 100 Metern für mich, da ich in eine Startkollision verwickelt wurde. Dann hieß es, dass Kart für das zweite Rennen zu reparieren. Mit dem wieder reparierten Kart und einem anderem Setup ging es nun von Startplatz 25 ins zweite Rennen. Leider wurde ich am Start wieder in eine leichte Kollision verwickelt und verbog mir dabei die Spurstange. Trotz der Kollision und der krummen Spurstange konnte ich noch auf den 18 Platz vor fahren. Natürlich ist das kein super tolles Ergebnis, aber dem hohem Niveau und den leichten Blessuren am Kart ein akzeptables Ergebnis. Wir bereiteten das Kart wieder vor. Im letzten Rennen ging ich von Startplatz 18 ins Rennen. Ich kam am Start gut weg und konnte auf die 16 Postition vorfahren. Doch leider wurde ich dann durch unsportliche Fahrweise eines Mitstreiters auf den 18 zurück befördert. Dem hinzukommend bekam ich eine drei Sekundenstrafe, weil ich einen weiteren Mitstreiter in das Kiesbett schickte, als mich der etwas unfaire Herr versuchte aus dem Weg zu schaffen. Mit dieser drei Sekundenstrafe wurde ich noch 22er.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich wieder viel Spaß hatte und wieder dazugelernt hab.

Ein Dank geht an meinen Vater und meinen Mechaniker Siggi, ohne die beiden wäre das alles nicht möglich gewesen und auch denen, die mich in Kerpen besuchen kamen.

 

Euer Nico